Robinien-Kantholz, Robinien-Balken – Bauholz von Spitzen-Tragfähigkeit
„Kantholz“ meint bei uns einen quadratischen Querschnitt. Es wird hauptsächlich für Belastungen in Kantholz-Längsrichtung wie insbesondere für Stützfunktionen verwendet.
Von „Balken“ sprechen wir bei einem rechteckigen Querschnitt (abweichend vom Quadrat). Bei hauptsächlicher Belastung in Querrichtung ist ein rechteckiger Querschnitt ökonomischer. Das ist insbesondere der Fall, wenn Böden oder Decken auf horizontal angeordneten Balken aufliegen (größeres Höhenmaß als Breitenmaß). Horizontal angeordnete tragende Balken werden auch „Unterzüge“ genannt.
Robinienholz hat eine Spitzenbiegefestigkeit, Spitzenbruchfestigkeit sowie eine Spitzendruckfestigkeit - und deshalb auch eine Spitzentragfähigkeit. Es ist unnötig, Robinien-Kantholz und Robinien-Balken in den bei Nadelholz (meistens Fichte oder Kiefer) üblichen Stärken zu wählen. Als Orientierung kann die Verringerung der Stärkemaße auf 80 % im Vergleich zu den Nadelholz-Stärkemaßen dienen. Robinienholz-Konstruktionen fallen also wesentlich schlanker aus als Nadelholz-Konstruktionen – ein ästhetischer Gewinn, z. B. bei Pergolen und Pavillons. Und sie sparen erheblich Holz, ca. 35 %.
Kantholz Robinie, Balken Robinie – speziell für den Außenbereich
Grund für die Verwendung von Kantholz bzw. Balken aus Robinie ist oft die außerordentliche Haltbarkeit des Robinienholzes im Außenbereich. Auf chemische Schutzmittel – Imprägnierung oder Anstriche – kann deshalb verzichtet werden. Nicht zuletzt deshalb wird Robinienholz bevorzugt für Spielplatzbauten, Schaukelkonstruktionen und ähnliches verwendet.




